Ursachen: Warum kommt es zum Knochenabbau?
Streng genommen handelt es sich bei einer Osteoporose nicht um einen Knochenabbau, sondern um eine Verringerung der Knochendichte. Die ursächlichen Mechanismen, die hinter diesem Prozess stecken, sind bis dato noch nicht vollständig geklärt. Experten zufolge ist von einem komplexen Zusammenspiel aus Hormonhaushalt, Kalziumstoffwechsel und Alter auszugehen. Gerade die Sexualhormone Östrogen und Testosteron scheinen den Erhalt der Knochenstruktur maßgeblich zu beeinflussen. Das erklärt auch, weshalb Frauen nach den Wechseljahren häufiger die Diagnose Osteoporose gestellt bekommen: Nach der Menopause sinkt die Östrogenproduktion deutlich, was die Reduktion der Knochendichte vorantreibt. Dieses Phänomen wird auch als postmenopausale Osteoporose bezeichnet.
Als Risikofaktoren für eine Osteoporose gelten:
- Geschlecht
- Alter
- genetische Disposition